Der GMES Dienst für Sicherheitsanwendungen befindet sich im Aufbau. Drei thematische Schwerpunkte werden gesetzt:
Im Bereich der Überwachung der EU Außengrenzen wird GMES das europäische Grenzüberwachungssystem EUROSUR unterstützen, das von der Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen (FRONTEX) errichtet wird.
Aktuell werden vor allem die Überwachung von Schiffen auf hoher See sowie die punktuelle Überwachung einzelner Häfen und europäischer Grenzen entwickelt.
Bis Ende 2011 wird der Dienst durch das Projekt G-MOSAIC realisiert. Dieses baut auf Vorentwicklung früherer Projekte (v.a. LIMES und MARISS) auf. Eine Fortführung ab 2012 ist in Vorbereitung. Im Juli 2011 hat die Europäische Kommission weitere Projektvorschläge eingeladen.
Die heute verfügbaren Dienstleistungen werden über das Projekt G-MOSAIC realisiert. Dabei werden Produkte erzeugt, die die folgenden Bereiche unterstützen:
Das Raumfahrtmanagement des DLR hat von 2008-2011 das Projekt „DeSecure“ durchgeführt. Darin wurden Methoden entwickelt, die Auswertungsverfahren stärker automatisieren und so allgemein nah-echtzeit Anwendungen ermöglichen. Außerdem wurden Schnittstellen zwischen den deutschen Datenquellen (TerraSAR-X, RapidEye) und Dienstleistern für die Auswertung verbessert.
Von 2009 bis 2011 wurde außerdem das Projekt „DeMARINE Sicherheit“ durchgeführt. Dieses hat sich intensiv mit der robusten Erfassung und Erkennung von Schiffen und Objekten auf hoher See befasst und dabei die Eignung unterschiedlicher Satellitensysteme (u.a. TerraSAR-X, Radarsat) analysiert.
Entwicklungen beider Projekte kommen dem Sicherheitsdienst zugute.